Hyperhidrose

Hyperhidrose

Schwitzen ist eine normale Körperfunktion, die beispielsweise dann auftritt, wenn die Aussentemperaturen nach oben klettern, wir uns intensiv sportlich betätigen oder die Nervosität vor einem wichtigen Meeting oder Ähnlichem ansteigt. Auch wenn es sich beim Schwitzen um etwas völlig Natürliches handelt, empfinden wir es in der Regel eher als unangenehm und störend. Bei Menschen, die unter einer sogenannten Hyperhidrose leiden, tritt die Schweissabgabe besonders stark auf – sogar ohne äussere Einflüsse wie Hitze oder Sport. Wir zeigen, welche möglichen Behandlungen es bei Hyperhidrose in Zürich gibt.

Die Funktion des Schwitzens

Mithilfe des Schwitzens erfüllt der menschliche Körper verschiedene wichtige Aufgaben. Über die Verdunstung auf der Hautoberfläche reguliert der Schweiss die Körpertemperatur. Zudem ist er ein wichtiger Bestandteil bei der Aufrechterhaltung des hauteigenen Säureschutzmantels. Krankheitserreger und andere schädliche Eindringlinge werden somit daran gehindert, in den Körper zu gelangen. Auch bei der Entgiftung des Körpers spielt das Schwitzen eine entscheidende Rolle. Mit dem Schweiss werden Stoffwechselendprodukte, Alkohol, Abbauprodukte von Arzneimitteln und andere Gifte wieder aus dem Körper abtransportiert.

Wie entsteht extremes Schwitzen?

Es gibt verschiedene Formen des übermässigen Schwitzens. Bei der sekundären Hyperhidrose kann das starke Schweissabsondern als eine Begleiterscheinung einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung angesehen werden. Dass der Körper bei Fieber vermehrt schwitzt, kennt wohl jeder. Doch auch andere Krankheiten wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Stoffwechselkrankheiten (Diabetes) können der Auslöser für eine Hyperhidrose sein.

Im Gegensatz dazu sind die Ursachen der primären Hyperhidrose nicht eindeutig geklärt. Das extreme Schwitzen tritt hierbei ohne das Vorhandensein einer anderen Erkrankung auf und stellt auch keine Folge einer Medikamenteneinnahme dar. Als mögliche Ursache wird eine Störung des autonomen Nervensystems angenommen, die zu einer Überreizung der Schweissdrüsen führt.

Hyperhidrose – welche Areale können betroffen sein?

Die primäre Hyperhidrose tritt in der Regel an bestimmten Körperarealen auf und betrifft nicht den gesamten Körper. Häufige Bereiche sind hierbei die Achseln, die Hände, die Füsse oder das Gesicht, doch auch an anderen Stellen ist das vermehrte Schwitzen theoretisch möglich, wenn auch deutlich seltener.

Botulinum als Mittel gegen Schwitzen
Neben einer ausführlichen Beratung, Entspannungsübungen und speziellen Cremes und Antitranspirantien gehört auch die Behandlung mit Botulinumtoxin (kurz Botox®) zu den möglichen Behandlungsansätzen bei Hyperhidrose. In seiner reinen Form ist Botulinumtoxin ein starkes Nervengift, das die Reizübertragung von Nerven auf die entsprechenden Muskeln stört. Für medizinische und kosmetische Behandlungen wird das Botulinumtoxin stark verdünnt, sodass es bei fachgerechter Anwendung eine absolut sichere Behandlungsform darstellt. Bekannt ist Botulinum vor allem als zuverlässiges Anti-Aging-Mittel.

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Wie verläuft die Behandlung mit Botulinumtoxin?

Der Wirkstoff wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Bereich gespritzt, in dem das extreme Schwitzen auftritt. Daraufhin verteilt sich das Botulinumtoxin im Gewebe und hemmt dort die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin. Infolgedessen erfolgt keine Reizübertragung auf die Schweissdrüsen mehr. Werden die Schweissdrüsen nicht überreizt, tritt auch die übermässige Schweissabgabe nicht mehr auf. Die Behandlung mit Botulinum dauert nur einige Minuten und bedarf lediglich einer lokalen Betäubung. Sie stellt somit eine schonende und schmerz- sowie risikoarme Alternative zu operativen Lösungen dar.

Kann ich danach gar nicht mehr schwitzen?

Die Behandlung mit Botulinum blockiert die Schweissabgabe nur in dem jeweiligen Körperbereich. An anderen Stellen kann die Person weiterhin ganz normal schwitzen. Und das ist auch gut so, denn wie zuvor erwähnt, übernimmt das Schwitzen lebensnotwendige Aufgaben.

Doch auch in den behandelten Arealen ist die Hemmung der Schweissabgabe reversibel. Mit der Zeit baut der Körper das Botulinumtoxin auf natürlichem Wege wieder ab. Dadurch lässt die Wirkung der Therapie nach etwa drei bis sechs Monaten nach, denn sobald das Botulinum abgebaut ist und die Reizübertragung der Nerven erneut vollständig funktionstüchtig ist, kann auch das vermehrte Schwitzen abermals auftreten. Für ein anhaltendes Ergebnis ist es möglich, die Behandlung mit Botulinum gegen Hyperhidrose in regelmässigen Abständen zu wiederholen und somit den Effekt aufzufrischen.

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